Es war ein harter, langer Wahlkampf und, sollte man den Umfragen trauen können: Es wird einen eindeutigen Sieger geben. Das er Barack Obama heissen könnte erscheint als wahrscheinlich.
Mehr oder weniger fehlerlos absolvierte er den Wahlkampf, leistete sich kaum Ausrutscher. Change ist sein Schlagwort, weniger in seinen politischen Zielen und programmatischer Arbeit, als im Image das er der Öffentlichkeit sehr erfolgreich zu vermitteln sucht. Ideal für eine Anhängerschaft der es weniger um politische Ziele, sondern mehr um einen deutlichen Bruch mit der Bushära geht.
So ist sein grösstes Plus nicht Bush zu sein, seinen Krieg beenden zu wollen und natürlich - er möchte Amerika ein wenig gerechter machen. So sicher wie der Wahlkampf ein Ende finden wird, so sicher kommt eine Zeit nach der Begeisterung. Sie wird vielen die Erkenntnis bringen, das ein neues Gesicht und eine ungewohnte Hautfarbe an der politischen Spitze der USA noch lange keine Revolution bedeuten.
Die Stimmungslage aber dürfte vor allem zu Beginn positiv sein - wie bei den meisten neuen US-Präsidenten.
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