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Ein Bild, das den Schrecken des Irakkrieges zeigt. Ein Krieg bei dem die USA bereits 4000 Soldaten in verloren hat. Aber wer redet von der Zivilbevölkerung?
Ein irakisches Mädchen, kurz nach dem seine Eltern von US-Soldaten an einem Checkpoint getötet wurden. Was hat der Photograph gefühlt als er dieses Bild schoss?
Erinnern wir uns an solche Bilder, wenn wir erzählt bekommen, es gäbe „gerechte” Kriege?
Krieg ist nie gerecht, aber effektiv darin die schlimmsten Seiten des Menschen ans Tageslicht zu bringen. Wie aufwendig man den Opfern auch hilft, mit ihren inneren Verletzungen bleiben sie alleine.
Das das US-Militär peinlich darauf bedacht ist, wenn möglich keine derartigen Bilder in die Presse gelangen zu lassen, ist bezeichnend. Es würde die Kriegsführung, sprich die Führung von „gerechten” Kriegen, fast verunmöglichen. Die „Front” in der Heimat würde bröckeln, die Zustimmung fallen. Der Krieg der Zukunft verlangt nach sauberen Bildern. Keine Beerdigungen, keine Opfer, kein Schreien und schon gar nicht blutbefleckte Kinder. Ist es aber nicht gerade das Wissen um die obszönen Grausamkeiten eines Krieges, das der Allgemeinheit überhaupt erst die Möglichkeit gibt zu begreifen, was für eine weitreichende, folgenschwere Entscheidung es ist, zur Waffe zu greifen?
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