Eigentlich ein Gottesgeschenk, diese Libyen-Krise. Mit der exzentrischen und an sich masslosen Reaktion von Staatschef Moammar Qadhafi hat die Medienlandschaft einen neuen „Aufhänger” gefunden. Samuel Schmid wird insgeheim ein wenig aufgeatmet haben, war doch Blick und Co. auf der Jagd nach seinem politischen Kopf.
Die wenig bekannte Sicherheitspolitische Kommission (SiK) hatte ihren „Moment of Fame” und präsentiert ein mildes Resultat. Die Überprüfung des VBS durch die GPK nimmt den Kritikern von Schmid und Nef den Wind aus den Segeln und vermittelt der breiten Öffentlichkeit einen Eindruck der Handlungsfähigkeit von „Bundesbern”. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich dieser „Skandal” im Desinteresse der Allgemeinheit auflöst.
Ob das für die Schweizer Armee die beste Lösung wäre, bleibt eine Frage des politischen Standorts.
Sicher aber hinterlässt die Geschichte politische Verletzungen. Vor allem bei Samuel Schmid.
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