
Es ist immer ein historisch interessantes Gefühl Bilder von Menschenmassen zu sehen die einem Politiker zujubeln. Wenn 200‘000 Menschen einem Mann zujubeln, kommt fast eine Art von riefenstahlscher Ästhetik auf. Sie passt zu den wunderschön suggestiven Bildern die von Obama kursieren, die in ihrer Perfektion doch gestellt und künstlich wirken. Berlin war einen Augenblick in Obama’s Hand und der Zauber des herbeigewünschten historischen Moments, war spürbar. Fast einheitlich war die renommierte deutsche Presse als Gefühlsverstärker tätig und hat intensiv mitgeholfen die Begeisterungsarena für den „Wunderpolitiker” vorzubereiten. Der mediale Koloss Barack hat in Berlin gesprochen und Menschen waren glücklich.
Selbst an sich nüchterne Beobachter in der Schweiz können sich scheinbar  nicht der Dynamik des Predigers Obama entziehen. Eingenommen durch schöne Worte und dem Prinzip „für jeden etwas”, glauben manche an den Beginn einer neuen Ära in der internationalen Politik. Akte X (TV-Serie) Jünger werden den Spruch kennen: I want to belive.. . Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.
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