Der Versuch die Schweiz unter Druck zu setzen, dies mit Massnahmen die dem Akt der Freiheitsberaubung gleichkommen, muss durch die Schweiz klar beantwortet werden.
Sicherlich, sonst wäre es nicht zu dieser Entwicklung kaum gekommen, hat das Departement EDA Fehler gemacht. Die Antwort Libyens aber ist masslos und zwingt die Schweiz vor aller internationaler Öffentlichkeit zu einer Reaktion. Nun ist es schwierig nach Lösungen zu suchen, die nicht den Gesichtsverlust einer Seite bedeuten. Es gilt nun einen Weg zu finden, der nicht den Eindruck vermittelt die Schweiz liesse sich erpressen, der aber gleichzeitig das Wohl der Schweizer Staatsangehörigen in Libyen berücksichtigt. Die Festnahme von zwei Schweizern unter fadenscheinigen Gründen ist nicht akzeptabel. Eine Bedingung für weitere Gespräche sollte deren Freilassung oder  sollten sie Recht gebrochen haben, ein überprüfbares, rechtsstaatliches Verfahren sein. Den rabiaten libyschen Methoden sollte die Schweiz so nicht nachgeben.
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