Barack Obama hat einen Beraterstab von fast 300 Personen, die ihn in außenpolitischen Fragen beraten. Führt also Quantität zu Qualität ?
Obama unternimmt derzeit seine erste Auslandsreise und er darf sich bei den jeweiligen Stationen auf einen freundlichen Empfang freuen. Der Kandidat, er ist noch nicht Präsident der USA, trägt seinen Wahlkampf ins Ausland. Dies hat schon in Deutschland zu Diskussionen geführt, vor allem in konservativen Kreisen.
Der Kandidat der sein Wahlkampfmotto „Change” erfolgreich in die Welt exportiert hat, besucht die großen Herausforderungen seiner Präsidentschaft, sollte er sie denn wirklich erringen. Afghanistan, Irak und natürlich Europa, das „alte” Europa.
„Ich bin mehr interessiert daran zuzuhören, als viel zu reden”, meint Barack Hussein Obama in Afghanistan. Dort  wird er mit regionalen Führern ebenso zusammentreffen, wie mit dem Präsidenten von Afghanistan, Hamid Karzai. Er wird dabei von Chuck Hagel (Nebraska/Republikaner) und Jack Reed (Rhode Island/Demokrat) begleitet. Das soll seiner Reise einen überparteilichen Anstrich verleihen.
Zurück zu den Beratern. Jeden Tag, ca. um 08.00 Uhr, bekommt er von seinen außenpolitischen Beratern 2 E-Mails. Die erste fasst die weltweiten Entwicklungen der letzten 24 Stunden zusammen. Die zweite enthält einen Set von 20 Fragen die Journalisten an ihn richten könnten, die Außenpolitik betreffend und mögliche Antworten dazu. Das Beraterteam für Außenpolitik hat fast die Größe einer kleinen Behörde und soll dem weit verbreiteten Eindruck in den USA entgegen wirken, Obama fehle in internationalen Dingen die Erfahrung. Mit so viel klugen Köpfen dürfte ihm das leichter fallen, oder ?
Â
Â
Popularity: 3% [?]

|
Stumble it
Digg it
Deli.icio.us
Technorati













