Asides

Tour de France: “Spritzen-Sport” Jul 17 2008

Beitrag von manflori manflori | Artikel drucken

DopingHochgespritzt  und starkgedopt, oder wie ein gnadenloser Siegeswille ein Sportereignis ruiniert.
Die Tour de France, ein historischer Mythos und eine moderne Testwerkstatt für  Dopingmittel.Schneller, weiter und viel Geld verdienen. Der Sportgeist scheint direkt der New Yorker Börse entlehnt. Sich aufregen, moralisch vehement den Zeigefinger erheben?

Ja, sicher, das tut gut.  Es scheint,  dass dieser Wettbewerb sich nicht nur um den Radsport dreht. Vielmehr geht es darum sich nicht erwischen zu lassen. „Mein Dope ist besser als deins. Es wird noch nicht erkannt.”
Nun hat man also als Sportevent eigentlich seine Unschuld verloren. Doch wenn interessiert’s ?
Vielleicht den Fernsehzuschauer - nicht mehr.
Ist es nicht ein neuer Kick ? Sich zu fragen, welcher seine Unschuld beteuernder Sportler kurze Zeit später seine Verfehlungen eingestehen muss?
Vielleicht sollte man das Doping ganz gestatten. Nebst all den zusätzliche Sponsorengelder die hier eventuell bei den Medizinherstellern zu holen sind, wäre der Radsport endlich wieder ehrlich.
Schliesslich ist es die Sache des Sportlers was er mit seinem Kreislauf macht, wie er seine Physis effektiv verbrennt, um den Rest des Lebens als Sportinvalide zu gelten.
Spitzenfussballer haben auch kaputte Knochen, ganz ohne Doping.

 

 

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Kategorie: Asides | Tags:
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