Interne Dokumente der kommunistischen Partei Chinas zeigen,  das jenseits der öffentlich bekundeten, aktuell moderaten Haltung gegenüber dem Tibet, Massnahmen geplant sind, um die Region wieder unter die „volle” Kontrolle Chinas zu bringen. Â
Zhang Qingli, Parteisekräter der KP in Tibet, hat in einer geheimen Rede „Umerziehungsmassnahmen” angekündigt. Die Rede wurde in den chinesischen Medien nicht veröffentlicht. Sie wurde aber in der April und Mai Ausgabe der  Xigang Tongxun (Tibet Communications) gedruckt. Diese Publikation ist eigentlich nur gewissen Parteimitgliedern zugänglich. Trotzdem gelangte The Sunday Times in Hong Kong in ihren Besitz.
Zhang Qingli sprach in seiner Rede auch davon, das die soziale Stabilität im Tibet durch die Unruhen zerstört worden sei. Gemäss dieser Rede wurden während der März Unruhen 242 Soldaten und Polizisten getötet. Des weiteren seien 120 Häuser und 908 Geschäfte zerstört worden. Er kündigte die Einführung von „Administrations-Komitees” für die Klöster an, von „Strassen-Komitees” die Städte überwachen sollen und intensive, koordinierte Militäroperationen. Ein Konzept das offensichtlich der Mao-Ära entliehen ist.
Beobachter gehen davon aus, dass diese „härtere” Linie erst nach den olympischen Spielen umgesetzt wird.Â
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