Die SVP bricht in den Umfragen ein und nicht wenige Intimfeinde des SVP/AUNS-Cocktails dürften einen Grund mehr haben, sich mit einem Glas Weisswein zuzuprosten. Am Morgen darf man nach wie vor den „BLICK” mit Spannung aufschlagen und nach neuen, negativen Schlagzeilen gegen die SVP suchen. Die Umfrage zeigt auch, das die Bürgerlich-Demokratische-Partei (BDP) fast wahnsinnigeÂ
4 Prozent Zustimmung bekommt. Wenn da der Berner Samuel Schmid, seines Zeichens Bundesrat, Parteiengründer und Interpretationskünstler, nicht mal recht hat und diese horrende Zustimmung wohl selbstverständlich 2 Bundesräte wert ist.
Wie es sich für einen Profi im Politgeschäft jetzt auch gehört, kann er nun einem Regierung/Opposition-System durchaus eine Lebenschance zubilligen. Schliesslich ist die BDP in der Regierung und die SVP nun nicht mehr. Und ist unser aller Samuel nicht eigentlich im Recht? Hat er nicht die Parteispaltung mit derselben „Gradlinigkeit” betrieben, wie die SVP den Ausschluss von Widmer-Schlumpf?
Sorgen muss sich das BDN/SVP-Gespann höchstens über die SP. Seit die sich, natürlich auch „gradlinig”, die Polizeischuhe übergezogen hat und zusammen mit bürgerlichen Kräften u.A. auch stärker gegen ausländische Kriminelle vorgehen will, könnte es den Schwesterparteien mittelfristig an Profil fehlen. Das ist wohl auch die Sorge von  „Jung-Enttäuschung” Toni Brunner. Trösten darf sich die SVP mit der Tatsache, das es noch ein wenig dauert bis uns die nächsten Nationalratswahlen ins Haus stehen. Reichlich Zeit für die BDP und Sonstige ebenfalls Fehler zu machen.
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