Freiheit muss beschützt werden, Unfreiheit offenbar erst recht. Kein Wunder das im Zuge der “Demokratie-Verbreitungskriege” eines Präsidenten Bush die Rüstungsausgaben am ansteigen sind. Naiv wer geglaubt hatte, nach dem Ende des kalten Krieges würde sich hier eine Änderung vollziehen.
Der Trend geht dabei eindeutig zum High-Tech Kriegsgerät, dass mit einem Minimum an menschlichem Personal, ein Maximum an Effizienz erreicht. Die Komplexität der Waffensysteme steigt in gleichem Masse, wie die Öffentlichkeit zurecht menschliche Verluste bei Kriegshandlungen ablehnt.
Wie jedes bedeutende Produkt hat auch der Krieg seine Verkäufer. Die haben längst festgestellt, das nur ein “sauberer” Krieg Aktzeptanz finden kann. Das die Waffen immer genauer und damit zielgerichteter werden, hat dementsprechend wenig mit moralischen Beweggründen zu tun. Das Ansinnen die Zivilbevölkerung in einem Konflikt möglichst zu schonen, entstammt eher der Erkenntnis, das tote Zivilisten ungleich mehr Mitleid hervorrufen können, als tote Soldaten. So etwas ist schlecht für die Propaganda.
So oder so braucht es offenbar immer wieder neue Waffen, schliesslich: Wenn wir sie nicht haben, hat sie früher oder später der Gegner, wer immer das auch sein mag. Es ist nicht zynisch gedacht, wenn man behauptet, das die Rüstungsindustrie eigentlich krisensichere Arbeitsplätze bereitstellt. Aber hier gleiten wir ins Soziale ab… .
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