Führende Vertreter der deutschen Politik, wie Aussenminister Steinmeier und Bundespräsident Köhler , haben einen vollen Terminkalender. Jetzt erst Recht, da ihre chinesischen Freunde viel ihrer kostbaren Zeit  absorbiert haben. Sie haben dem europäischen Wirtschaftspartner klar gemacht, wie „unrentabel” Gespräche mit dem „Volksfeind” Dalai-Lama sind. Siehe das Beispiel von Frankreich und die staatlich gesteuerten Demonstrationen gegen französische Unternehmungen in China.
Das Oberhaupt der Tibeter hat deshalb  in der deutschen Regierung wohl nur eine eingeschränkte Unterstützung.
Die Aussage, Minister Steinmeier habe sich bei seinen chinesischen „Freunden” für die Tibeter eingesetzt, ist nur die halbe Wahrheit. Eher war es der Druck der öffentlichen Meinung der die deutsche Bundesregierung zu einer Reaktion veranlasst hat. Die terminlichen Gründe die für die „Nichtbeachtung” des Besuches des Dalai-Lama, sind so windelweich und durchsichtig, das ihre Scheinheiligkeit fast beleidigend wirkt. Es gibt immer einen Punkt, wo politische Vorsicht zur Feigheit wird. Hier scheint das der Fall zu sein.
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