Ökostrom ist nach wie vor in. Doch der Lack blättert. Mag sein das die flächendeckende Vermarktung von “Öko” mit dazu beigetragen hat, das diese Branche zu einer Industrie unter anderen wurde. Die Tatsache das mit dem Begriff schon viel Unfug und Schabernack betrieben wurde und es mehr Etikettenschwindel gibt als man denkt, hat die Aura des Begriffs beschädigt.
Wo Öko drauf steht, ist noch lange nicht alles über jeden Zweifel erhaben. Die CDU sieht dementsprechend keine grossen Risiken auf sich zukommen, wenn sie gegen eine alternative Energie Front macht. Das “Killerargument” sind die staatlichen Subventionen. Dabei ist es durchaus eine Realität, das die Solarbranche intensiv Einfluss zu nehmen versucht. Gegen Subventionsabbau läuft sie Sturm und wird nicht müde mit dem drohenden Verlust an Arbeitsplätzen zu argumentieren. Der Branche wird vorgeworfen mit “unseriösen” Studien zu argumentieren. Nein schlimmer, sie arbeite zu wenig darauf hin, die Kosten für die Verbraucher zu senken.
Wenn ein Teil der CDU jetzt die Subventionen stark kürzen möchte, wird diese Absicht durchaus auf das Verständnis der Wähler stossen. Dies um so mehr, wenn eine Firma wie die schweizer Oerlikon erklärt, bis zum Jahr 2010 könne der Solarstrom zum gleichen Preis produziert werden wie Netzstrom. Die Zeiten sind vorbei wo allein schon das Label “Öko” Glauwürdigkeit brachte. Diese muss man sich durch ehrliches Handeln und argumentieren erarbeiten. Gerade jetzt, wo die erste “Aufmerksamkeitswelle” für Klimawandel und Co. wieder am abklingen ist… .
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