Eigentlich müsste der Mann glücklich sein. Er hat mehr Delegierte gewonnen als Hillary Clinton und ist seit geraumer Zeit der “Frontrunner” der US-Demokraten. Doch dies ist nur eine oberflächliche Betrachtung. Heute musste er sich ein weiteres Mal zu seinem umstrittenen Pastor Jeremiah Wright äussern. Dieser hatte vor kurzem einen Medienauftritt dazu genutzt seine umstrittenen Äusserungen zu bekräftigen. Während die konservative US-Presse selbstverständlich darüber berichtet und seine Verbindung zu diesem Mann ausleuchtet, hat sich Hillary Clinton bis jetzt eher zurückgehalten. Momentan hat sie auch keinen Grund die Story zu “pushen”. Obwohl Barack Obama die Ansichten “seines” Pastors öffentlich nie geteilt hat, ist die Geschichte dazu angetan bei einigen Wählern Zweifel über die moralische Integrität des “Frontrunners” zu säen. Wright’s Meinung, das die USA praktisch selbst Schuld am 9/11 seien, mag vielleicht in elitären Zirkeln ankommen und darf auch diskutiert werden. Letztendlich aber ist es eine radikale Ansicht, die von der Mehrheit der Amerikaner nicht geteilt wird.
Da hilft es auch nicht wirklich, dass seine Bekanntschaft mit Bill Ayers bekannt wurde. Bill Ayers, ein unverbesserliches, nichts bereuendes Ex-Mitglied der “Weathermen“, war in der Vergangenheit an Bombenanschlägen gegen Staatseinrichtungen in den USA beteiligt.Â
Zu einem Zeitpunkt da sich das Partei-Establishment hinter ihm zu versammeln beginnt, wachsen die Zweifel an seiner Kandidatur. Seine Fans, und das sind viele, werden sich durch  diese “Enthüllungen” nicht verunsichern lassen. Seine Chancen aber im Hauptwahlgang gegen den Republikaner John McCain zu bestehen, beginnen unter diesen Geschichten zu leiden.
Und er hat Hillary Clinton noch nicht endgültig besiegt… . Â
Popularity: 21% [?]

|
Stumble it
Digg it
Deli.icio.us
Technorati













