Asides

Obama bietet Angriffsfläche Apr 26 2008

Beitrag von konservativus konservativus | Artikel drucken

Barack ObamaBarack Obama hat die Nomination praktisch auf sicher. Nur ein Wunder könnte Hillary Clinton noch an die Spitze bringen. Doch der zum Teil erbittert geführt Kampf um die Nomination der US-Demokraten hat auch Umstände zu Tage gefördert, die Obama auf dem Weg zur Präsidentschaft sehr schaden könnten. Zu einem geht es dabei um sein fast 20-jähriges Verhältnis mit der Prediger Jeremiah Wright. Dessen kontroverse Kommentare zu 9.11. und zur amerikanischen Politik zwangen Barack Obama zu einer Rede, in welcher er seine Position erklärte. Auch wenn viele Kommentatoren diese Rede als gelungen bezeichnen, ist dieses Thema im Hauptwahlkampf gegen John McCain noch lange nicht abgeschlossen. Seine Anhänger bei den US-Demokraten, viele darf man getrost dem linken Flügel zurechnen, mögen seine Erklärungen zu Wright genügend finden. Der “Mainstream-Amerikaner” dürfte hier schon eher verunsichert sein.
Auch seine Beziehung zu dem “Ex-Terroristen” Bill Ayers könnte in der entscheidenden Phase des Wahlkampfs noch mehr Ungemach für Obama bereithalten. Seine Reaktion auf die “Enthüllung” wird auch nur seine Anhänger absolut überzeugen: 

«Die Schlussfolgerung, dass es etwas über meine Wertvorstellungen aussagt, dass ich jemanden kenne, der vor 40 Jahren, als ich acht Jahre alt war, abscheuliche Dinge getan hat, ist abwegig.» Barack Hussein Obama

Ayers war in den 60′er und 70′er Jahren Mitglied der “Weathermen”. Diese legten in öffentlichen Gebäuden Bomben, wobei Menschen starben. Obama hat in der Vergangenheit mit Ayers zusammengearbeitet und es gibt Menschen die sie als Freunde bezeichnen. Ebenso belastend ist, das Ayers seine Taten bis heute nicht bereut.
War Barack Obama vor Wochen noch der “unausweichliche”, nächste Präsident der USA, ist die Lage heute nicht mehr so klar. Die Stossrichtung des kommenden Wahlkampfs lässt die Aussage von John McCain erahnen: ” Obama ist der Favorit der Hamas”.
Jemanden zu kennen macht in der Tat nicht schuldig. Als linker Politiker zu gelten ist in den USA schon eine kleine Hypothek. Dieser Umstand und seine ungewöhnlichen ”Freunde” könnten für Barack Obama ein grösseres Hindernis auf dem Weg zur Präsidentschaft darstellen. Hillary Clinton muss bei ihren Angriffen auf Obama immer Rücksicht auf die Partei nehmen. Die US-Republikaner werden aber kein Problem damit haben. Schliesslich ist es für sie gute Wahlkampfmunition.

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