Ob der Spiegel, die Neue Zürcher Zeitung, der Tagesanzeiger, die Welt oder die grossen Fernsehanstalten: Obama liegt im Trend.
In ganz Europa stösst Barack Hussein Obama auf eine Welle des Zuspruchs und auf Hoffnungen die man in ihn setzt. Da könnte tatsächlich ein schwarzer Mann Präsident der USA werden. Allein dieser Umstand reicht vielen Medienschaffenden schon, um ein Gefühl des Aufbruchs zu verspüren. Wie lächerlich und auch kleinkariert wirkt man da, wenn man darauf hinweist, dass Obama tunlichst wenig darüber sagt, wie er sein Credo “Change” in die Tat umsetzten will.
Wie viele Menschen in den USA sind auch die Europäer hungrig nach einem politischen Erlösungsgefühl, ungestört durch langweilende Programmatik und graue Realität.
Eine ganze Geschichte gebrochener und uneingelöster Wahlversprechen wird bedenkenlos zu den Akten gelegt, die in ungezählten Jahren gemachten Erfahrungen im Politikbetrieb bei Seite gewischt. Der Erfolg von Obama hat aber auch eine Ausstrahlung auf die europäische Politik und die Art wie man Wahlen gewinnen kann. Die populistischen Tendenzen in der Politik dürften weiter Auftrieb bekommen, die Macht der Darstellung und der Inszinierung noch weiter zunehmen.
Für den Wähler sind da Enttäuschungen fast vorprogrammiert.
Popularity: 20% [?]

|
Stumble it
Digg it
Deli.icio.us
Technorati













