Die Posse rund um die Bundesrätin Widmer-Schlumpf schreitet gemächlich, aber sicher voran. Die Bündner SVP hat, in einem Akt vorbubertärer Treue, den Parteiausschluss von Widmer-Schlumpf abgelehnt. Sie hat so den Weg freigemacht für ein Endszenario, dass mit einem Ausschluss dieser Kantonalpartei enden könnte.
Sowohl die Haltung von Widmer-Schlumpf, wie auch die Position der Bündner SVP sind nicht frei von Selbstsucht und Rechthaberei. Anstatt den innerparteilichen Machtverhältnissen Rechnung zu tragen, lässt es Widmer-Schlumpf zu, das nicht nur Sie, sondern auch die SVP auf nationaler Ebene Schaden nimmt. Konsequent wird ein Spiel gespielt, bei dem es eigentlich nur Verlierer geben kann. Widmer-Schlumpf müsste klar sein, das ein erzwungener “Friede” weder ehrlich, noch dauerhaft ist. Letztendlich müsste Sie bereit sein die Konsequenzen daraus zu ziehen, dass sie wissentlich und selbstverständlich absichtlich, gegen die SVP auf Bundesebene gehandelt hat. Die Argumentation mit dem Demokratieverständnis ist oberflächlich und eigentlich leicht zu durchschauen. Die Bundesrätin möchte das ihre Partei klein beigibt, gegen ihre eigenen Wahlaussagen handelt.
Den eines ist klar: Widmer-Schlumpf könnte auch ausserhalb der SVP Bundesrätin bleiben. Aber vielleicht wäre ihre das als Erfolg zu wenig… .
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