Die Abwahl von Christoph Blocher war ein Sieg. So war es den Bildern zu entnehmen, die heftig klatschende Nationalräte zeigte, mehrheitlich aus dem “linken” Lager.
Die Vorgänge rund um dieses Ereignis sind schon jetzt ein Teil schweizerischer Geschichte und auf dem besten Weg zum interpretierbaren Mythos. Eveline Widmer-Schlumpf ist ein Teil dieser Geschichte, ein Teil dieses Sieges.
Ist es nicht pikant und auf ganz spezielle Art berührend, wenn eine innerparteilich umstrittene SVP-Bundesrätin gerade aus “linken” Kreisen emotionsgeladene Unterstützung bekommt ?
Erklärt sich der tiefere Sinn der “Pro-Eveline Bewegung” nicht auch dadurch, dass jede geglückte ”Rache” der SVP an “ihrer” ungeliebten Bundesrätin, eine Minderung des grossen Erfolgs über Blocher wäre ?
In diesem Sinne wären die Unterstützungsbekundungen für Widmer-Schlumpf in erster Linie Protestsignale an die SVP. Eine weiterer, anderer Blickwinkel auf den aktuellen Widmer-Schlumpf Hype findet sich auf Stadtwanderer.net.
Vielleicht aber geht es den Aktivisten tatsächlich um unsere demokratischen, “gutschweizerischen” Werte und die sympathische Eveline Widmer-Schlumpf.
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