Im Irak schützen die US-Streitkräfte die gewählte Regierung vor Terroristen und Unruhestifter. Der Oberkommandierende dieser Streitkräfte, General David Howell Petraeus , hat nun bestätigt, dass die grösste Gefahr nunmehr von Gruppen ausgeht, die u. A. vom Iran unterstützt werden. Offensichtlich ist es den US-Strategen gelungen, die einst einflussreiche “Al-Qaida im Irak” signifikant zu schwächen.
General Petraeus sieht dementsprechend auch die grösste Gefahr in den internen Machtkämpfen der Schiiten. Besonders gefährlich scheinen, das US-Militär nennt sie so, spezielle Gruppen zu sein. Unter diesem Begriff verstehen die US-Kommandanten bewaffnete Gruppen, die keine Befehle mehr von ihren religiösen Führern annehmen. Hier speziell Gruppen der Mahdi Armee von Muqtada al-Sadr, dem einflussreichen Prediger. Diese Gruppe stellt mit ihren ca. 60′000 Kämpfern einen wichtigen Machtfaktor dar. Die Pause beim Abzug weiterer Truppen, wie von US-Präsident Bush angekündigt, dürfte eine Reaktion auf die nach wie vor sehr unstabile Lage sein.
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