Marcel Ospel hat gutes Geld verdient. In einer Leistungsgesellschaft soll und darf man dies nicht negativ sehen. Doch mit Beginn der Subprime-Krise war klar, dass Ospel seiner Verantwortung nicht gerecht wurde. Es war seine Aufgabe die UBS vor den massiven Verlusten zu schützen, es war seine Pflicht die Prozesse in der Bank zu überwachen und nötigenfalls zu korrigieren. Wer Risiken eingeht ohne deren Tragweite zu kennen, wird früher oder später einen Verlust realisieren. Der “weiche” Fall von Ospel ist ein Beispiel für den Umstand, dass auch ungenügende Leistungen eines Spitzenmanagers üppig honoriert werden.
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