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Hillary Clinton: die Bosnien-Lüge Mar 26 2008

Beitrag von einfalt einfalt | Artikel drucken

Hillary ClintonHillary Clinton hat sich keinen Gefallen getan. Während einer Rede hat sie die Gefahrenlage während eines Bosnien-Besuch’s massiv übertrieben, gar ganze Teile dazu erfunden. Jetzt musste sie zugeben, dass das ein Fehler war.
Selbstverständlich ein gefundenes Fressen für das Team von Barack Obama.
Barack Hussein Obama, der selbst wegen seines Umgangs mit dem umstrittenen Pastor Wright in die Kritik geraten war,  wird über diesen Umstand mehr als erfreut sein.
Langsam aber sicher konzentriert sich der Wahlkampf der US-Demokraten auf die bevorstehende Wahl in Pennsylvania. Ein weiterer Staat den Clinton unbedingt gewinnen muss, will sie weiter im Rennen bleiben.
Obama liegt mit ca. 100 Delegiertenstimmen in Führung. Er kann aber die magische Grenze an Stimmen, die ihn aus eigener Kraft zum Kandidaten der US-Demokraten machen würden, aller Voraussicht nach nicht erreichen. So sind vor allem die sogenannten Super-Delegierten in den Brennpunkt des Interesses gerückt. Dabei handelt es sich um Parteifunktionäre, die nicht an einen bestimmten Kandidaten gebunden sind. Sowohl Barack Obama und erst recht Hillary Clinton brauch diese Stimmen. So versuchen beide Kandidaten ihre Vorzüge darzustellen. Obama, der sich als “Kandidat des Wechsels” darstellt und Hillary Clinton, die mit ihrer Erfahrung zu punkten versucht, beide versuchen die öffentliche Meinung auf ihre Seite zu ziehen.
Das sich Hillary jetzt beim Lügen ertappen liess, ist kein guter Omen für ihren Wahlkampf.

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