Die Bundesrätin muss sich Kritik gefallen lassen.
War es wirklich notwendig einen Staat zu besuchen, der in vielerlei Hinsicht eine Bedrohung seiner Nachbarn und des Friedens in der Region darstellt ?
«Ich betonte, dass Prügelstrafen, Amputationen und Steinigungen inakzeptabel seien»
  BR Calmy-Rey
Nun haben ja Bundesrätin Calmy-Rey nicht die Menschenrechte in den Iran geführt, sondern die Wahrung von Wirtschaftsinteressen. Es stellt sich hierbei die Frage, ob die Anwesenheit der Bundesrätin, einem Mitglied der Landesregierung also, Bedingung war für den Abschluss des Geschäfts.
So oder so hat Calmy-Rey mit ihrem Besuch untersrichen, dass massive Verstösse gegen die Menschrechte, die verdeckte Involvierung in den irakischen Bürgerkrieg und das vermutete streben des Irans nach Atomwaffen, keine Auswirkungen auf die schweizer Aussenpolitik haben.
“Um in einen Dialog zu treten, habe sie nach Teheran reisen müssen.”Quelle:nzz.ch
Der “leicht devote” Auftritt von Frau Bundesrätin lässt die Vermutung zu, dass sich dieser Dialog eher einseitig abgespielt hat.
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