Die CVP-Spitzen haben sich hinlänglich im “Ruhm” der Blocher-Abwahl gesonnt. Die Wahlen in St. Gallen und Schwyz haben den aufkeimmenden Optimismus eine “Sieger-Partei” zu sein, jedoch nicht gerechtfertigt.
Nach wie vor muss die CVP davon ausgehen, das ein EU-Beitritt auch bei ihrer Klientel alles andere als populär ist. Die Äusserungen von BR Leuthard muten deshalb deplaziert an und liefern der SVP politische Munition. Die Bevölkerung vor die Wahl zu stellen ”Personenfreizügigkeit oder EU-Beitritt” ist eine unzulässige Vereinfachung der Tatsachen.
«Dann wären wir praktisch gezwungen, der EU beizutreten» Quelle:20min.ch
Man kann sich jetzt nur fragen, welche Gründe Doris Leuthard bewegen den EU-Beitritt zu thematisieren.
Sicherlich wird es die Auseinandersetzung mit der SVP nicht einfacher machen.
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