Martin Luther King ist eine Ikone der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der afro-amerikanischen Gemeinde der USA.
Barack Hussein Obama, der versucht auf einer Welle der Euphorie ins mächtigste Amt der westlichen Welt zu reiten, sieht sich Vorwürfen und Anschuldigungen ausgesetzt.
Sein langjähriger, ja fast schon ewiger, Pastor Wright, ist durch einige sehr provokative Reden aufgefallen. Obama geriet unter Druck. Nur dieser Druck hat ihn dazu bewogen die “Rassenproblematik” aufzugreifen. Er sah es als notwendig an, sich auf eine gewisse Art und Weise von Rev. Wright zu distanzieren, ohne aber seine Verbundenheit mit diesem Mann ganz zu leugnen.
Sein Versuch Grösse zu gewinnen indem er eine “wichtige” Rede hält, mag wohl für seine Anhänger verfangen. Tatsache aber bleibt die Person Obama, die die “Hautfarbe” so benutzt, wie sie ihm am besten dienlich ist. Für die “schwarzen” Amerikaner stellt er sich als die Sensation dar, der erste “Afro-Amerikaner” der Präsident werden könnte. Für die weisse Wählerschaft möchte er der erste Präsident werden, der genau diese Problematik überwindet.
Es ist eine Realität, nicht nur in Amerika, das farbige Menschen mit mehr “Wiederständen” zu kämpfen haben als “Weisse”. Barack Obama aber versucht seinen Umgang mit einem radikalen Priester dadurch zu rechtfertigen, indem er den alten Konflikt zwischen den “Weissen” und den “Farbigen” aufgreift. Er vergisst dabei aber dass, anderst als bei Martin Luther King, die grössten Herausforderungen für die USA jenseits von “Hautfarbe” und “Rasse” liegen.
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