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Tibet: eine leise Tragödie wird laut Mar 16 2008

Beitrag von einfalt einfalt | Artikel drucken

China Olympia 2008 soll China die internationale Annerkennung bringen, die sich das Reich der Mitte so sehr wünscht. Das Land ist einem starken Wandel unterworfen, der vielen Chinesen neue Chancen eröffnet und auch breiteren Bevölkerungskreisen die Hoffnung auf Wohlstand gibt.
Gerne verdrängt man angesichts der modernen Skyline’s von aufstrebenden chinesischen Metropolen die Tatsache, das China nach wie vor eine “reine” kommunistische Diktatur ist.
Die Partei ist der Staat und umgekehrt. Die nationale Einheit ist heillig und Tibet ist ein Teil China’s, so die Maxime der Staatslenker.
Das Ziel Chinas im Tibet ist die totale Unterwerfung der tibetischen Kultur. Sie durch chinesischen “Mainstream” zu ersetzen, scheint den Machthabern in Peking die einzige Möglichkeit, die Autonomiebestrebungen langsam aber sicher aus der Welt zu schaffen.
Die Ausweisung von ausländischen Organisationen aus dem Tibet, die Sperrung von YouTube in einigen Städten, das resolute und brutale Vorgehen gegen die Proteste, ist aus Sicht der chinesischen Führung nur folgerichtig. Sie kann sich der Tatsache sicher sein, dass trotz aller Gewalt und Menschenrechtsverletzungen, die Ereignisse im Tibet dem überwiegenden Teil der westlichen Welt keinen genügenden Anlass geben wird, die guten wirtschaftlichen Beziehungen zu gefährden.
Die Tibeter haben ihren Kampf um Identität und Autonomie schon lange vor den aktuellen Ereignissen verloren.

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