Ministerpräsident José Luis RodrÃguez Zapatero wurde im Jahr 2004 durch die furchtbaren Terroranschläge von Madrid mit ins Amt gehieft. Die Spanier verurteilten damals die starke Unterstützung der konservativen Vorgänger-Regierung für den Krieg im Irak. Nun ist viel Zeit verflossen und Zapatero hat nicht nur populäre Reformen durchgesetzt. Die Einführung der Homo-Ehe, beschleunigte Scheidungsverfahren und weitere Gesetze zur Gleichstellung von Mann und Frau, haben ihm nicht nur Lob, sondern auch die Kritik der immer noch einflussreichen katholischen Kirche gebracht. So ist es nicht erstaunlich, das letzte Umfragen ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der konservativen Opposition unter Mariano Rajoy voraussagen. Die konservative Opposition versucht auch mit Wirtschaftspolitik zu punkten und verweist auf die jetzt unter Zapatero steigenden Arbeitslosenzahlen.
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