Wyoming ist ein kleiner US-Bundesstaat und niemand hätte bei Beginn dieses Jahres darauf gewettet, dass sich das nationale Interesse auf diesen Staat richten würde.
Nun hat Barack Obama die Vorwahlen in diesem Staat gewonnen. Auch wen wenige Delegiertenstimmen für den Parteikonvent zu gewinnen waren, ist dieser Sieg für ihn wichtig.
Nach dem Comeback von Hillary in Ohio hatte sich die mediale Stimmung gegenüber Obama eingetrübt.
In einer Situation in der weder er noch Hillary, die notwendige Anzahl an Delegierten-Stimmen einsammeln können, um aus eigener Kraft die Kandidatur für die Hauptwahlen zu erringen, spielen die Medien und die Stimmung eine entscheidende Rolle. Der Druck wird sich wieder auf Hillary Clinton verlagern, die immer noch deutlich hinter Obama liegt.
Es ist deshalb kein Wunder, dass sowohl Hillary, wie auch Bill Clinton, die Möglichkeit eines Doppel-Tickets in die Disskusion gebracht haben.
Auf der einen Seite gibt es den Medien eine Story, die interessant ist, auf der anderen Seite, lenkt es davon ab, dass Obama nach wie vor deutlich führt. Obama kann es sich nicht erlauben, diese Möglichkeit all zu brüsk abzulehnen, würde er dann doch den Eindruck erwecken, auf keinen Fall mit Hillary zusammen arbeiten zu wollen. Da Hillary unter den US-Demokraten durchaus beliebt ist, wäre das für ihn kontraproduktiv.
Als nächster Staat ist Mississippi Ort der Auseinandersetzung zwischen diesen zwei Kandidaten. Wobei man davon ausgehen kann, dass Obama, auf Grund des grossen Anteils Afro-Amerikaner in diesem Bundesstaat, haushoch gewinnt.
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