Es ist eigentlich eine Ironie der Geschichte. Die Anschläge vom 11. September,9/11, die Amerika treffen sollten und es auch erschüttert haben, sind die Wurzeln einer Entwicklung, die den Aufstieg von Obama mit begünstigten.
Die Anschläge führten zu einem, aus heutiger Sicht, unberechtigtem Krieg im Irak. Osama Bin Laden ein religiös-politischer Fanatiker und Georg Bush, auch religiös und mit Hilfe der religiösen Rechten ins Amt gekommen, haben die Gegensätze zwischen islamischer und westlicher Welt auf ihre jeweilig brutale Art verschärft.
Erst der Irak-Krieg liess die Umfragewerte Bush’s in den Keller gleiten, hat den Weg geebnet für eine Stimmung in Amerika, die nach einem Wechsel verlangt. Obama verdankt seinen kometenhaften Aufstieg unter anderem der sehr frühen Ablehnung des Irak-Kriegs. Wie stark der Islam in den USA negativ besetzt ist, zeigt die Tatsache, das die Erwähnung von Obama’s zweitem Namen Hussein, schon als Angriff unter der Gürtellinie verstanden wird. Barack Obama’s Stiefvater war ein Moslem und auch hier muss sich der Kandidat Barack wehren, immer wieder betonen er sei Christ.
Der Hauptwahlkampf hat noch nicht begonnen, John McCain sammelt seine Truppen. Doch sollte sein Gegner Obama heissen, werden wir seinem Mittelnamen noch des öfteren, als Teil einer Verunglimpfungsstrategie, begegnen. In einem Land, wo Image alles zu sein scheint, ist für Obama der Name Hussein eine Last und keine Zierde.
Popularity: 5% [?]

|
Stumble it
Digg it
Deli.icio.us
Technorati













