Etwas was verdeutlicht, wie stark Barack Obama ein Stück Amerikanischer Pop-Kultur geworden ist, innerhalb kurzer Zeit, sind die vielen künstlerischen Adaptionen seines Gesichtes.
Und so spriessen sie, die Websites die ihm huldigen, in ihm gar den Messias sehen.
Die Kunst die sich um ihn entwickelt, scheint vielfach von Andy Warhol inspiriert zu sein.
Einige Kommentare weisen darauf hin, das sein Image mehr mit “street-art” und “hip-hop” gemeinsam hat, als mit der schnöden, etablierten Welt.
Aus Kunst wird Kommerz, aus Outsidern werden Insider und so ist der Weg der Obama-Art in den amerikanischen Mainstream wohl bereits vorgezeichnet. Auf Popmatters ist ein guter Artikel über diese Entwicklung erschienen. Natürlich soll diese Kunst vor allem junge Wähler anziehen und zur Urne führen. Kunst als Wahlkampfinstrument ?
Nichts neues, wenn man die Geschichte anschaut. Wer den US-Wahlkampf der US-Demokraten verfolgt hat, wird bemerkt haben, wie professionell das Obama-Team den Kult um ihren Kandidaten zu nutzen versucht. Das fängt bei seiner Website an und hört bei den offiziellen Photo’s beileibe nicht auf. Eine gute Kollektion von Obama-Art findet man auch hier.
Politik macht Kunst (wie immer schon), macht Kunst auch Politik ?
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