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Iranischer Präsident besucht den Irak Mar 2 2008

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iranischer PräsidentDer Besuch wird begleitet durch einen Hauch von Zynismus, wenn man bedenkt, das es erwiesen scheint, das der Iran Waffen an die “Aufständischen” im Irak liefert.
Trotz des internationalen Drucks hat der Iran bis heute keine wesentlichen Änderungen an seiner Politik gegenüber dem Irak vorgenommen.
Er kann dabei auf die Schwäche und Unglaubwürdigkeit der US-Aussenpolitik setzten. Seit der weltweiten Erkenntnis, das dem Einmarsch im Irak durch die USA, keine wirkliche Bedrohung seitens des Irak’s zu Grunde lag, befindet sich der Iran in einer angenehmen Situation.
Sowohl im Atom-Streit, wie bei der Einflussnahme des Iran’s auf seinen “Bruderstaat” Irak, sind den Amerikanern die “starken” Argumente abhanden gekommen. Ihre Verbündeten und erst recht die Internationale Gemeinschaft, reagieren verhalten auf einen “zu agressiven” Kurs gegenüber der Islamischen Republik.
Mahmoud Ahmadinejad ist der erste iranische Präsident der den Irak besucht und wurde vom irakischen Präsidenten Jalal Talabani mit allen Ehren empfangen.
Es mag in US-Ohren wie Hohn klingen, wenn Ahmadinejad betont: “ Von einem souveränen, fortschritlichen Irak, würde die ganze Region profitieren. Auch das Volk des Iran.”
Thema der Gespräche waren die Wirtschaft, das Erdölthema und die Sicherheitslage. In diesem Zusammenhang sollen später mehrere Abkommen unterzeichnet werden.
Die Signale die derzeit aus den USA kommen, auch von Barack Obama dem wahrscheinlichen Kandidaten der US-Demokraten, dürften den Iran in seiner Politik bestärken. Das Ziel des Iran’s ist klar: es will eine regionale, islamische Macht sein.

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