Die SVP ist schlecht in’s Jahr 08 gestartet und bisher ist es ihr nicht gelungen sich zu repositionieren.
Die Abwahl Christoph Blocher’s aus dem Bundesrat, war nicht nur seine persönnliche Niederlage, sondern auch das Ende der “Erfolgsmaschiene” SVP.
«Wir haben uns in den letzten Wochen zu viel mit uns selber beschäftigt» Quelle Toni Brunner, SVP
Die aktuellen Themen sollten eigentlich wieder einen Spielplatz für die Rethorik à la SVP bieten.
«duckmäuserisches Verhalten im kriminellen Vorgehen von Deutschland gegenüber Liechtenstein» Quelle: Christoph Blocher
Wer die publizierte Meinung verfolgt, wo zum Teil immer vom “abgewählten Bundesrat Blocher” gesprochen wird, dem fällt auf, das der Tenor geändert hat. War bis zur Abwahl Blocher’s ein Teil der Presse blocherfreundlich oder neutral, so werden die politischen Aussagen der SVP nun mit einer gehörigen Portion Skepsis kommentiert.
«Ist die neue Art von Raubrittertum von Deutschland gegenüber Liechtenstein die neue Art, wie man mit seinen Nachbarn umgeht?» Quelle: Christoph Blocher
Mit Toni Brunner als Parteipräsident wurde ein erhebliches Risiko eingegangen. Sein nationales Profil ist schwach, sein Bekanntheitsgrad im Schweizer Volk gering. Soll er die “neue” SVP verkörpern ?
Ein bleibendes Zeichen der Niederlage aber sind die zwei “nicht-svp” Bundesräte. Ein Parteiausschlussverfahren ist auf Grund des Rückhalts, die Eveline Widmer-Schlumpf und Samuel Schmid in der Partei geniessen, schwer durchsetzbar. Trotzdem erinnern sie jeden Beobachter an die Tatsache, das die Führung der SVP für ihren Kurs nicht die Unterstützung der “Gesamtpartei” hat. Für das Erscheinungsbild der Partei eine Katastrophe.
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