Man fragt sich schon, was die SPD in Deutschland so antreibt, sich der Partei “die Linke” in die Arme zu werfen. Kann es sein, das die SPD wirklich glaubt, die Rethorik eines Oskar Lafontaine’s sei ein Weg in die Zukunft ?
Kurt Beck hat aber auch kein einfaches Los. Die SPD, aufgerieben zwischen alten Dogmen und halbherzig bestrittenen “Neuanfängen”, sieht sich in der strategischen Zwickmühle.
Eigentlich ist eine moderne Sozialdemokratie keine Gewerkschaftspartei mehr. Sie hat mehr “Schröder-Elemente”, verneint nicht die wirtschaftlichen Grundlagen und ihre Bedingungen, die gesellschaftliche Entwicklung erst möglich machen. Die durch Gerhard Schröder gestartete Öffnung zur Mitte hin, wird momentan negiert. Die SPD Führung, im Bestreben die Partei populär zu machen und Stammwähler zurück zugewinnen, steuert einen konservativen, linken Kurs. In Deutschland ist das (noch) kaum mehrheitsfähig.
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