![]() |
John McCain, der Name könnte einem Westernhelden alle Ehre machen. Ein Mann, von der Sorte leicht kernig, entschlossen und sehr schnell mit dem Colt !
Doch es ist der Name eines Vietnam-Veterans, der sich mit seinen 71 Jahren auf macht, das höchste Amt in den USA zu erobern.
Er war für den Irak-Krieg, dafür Sadam Hussein zu stürzen, nur zu wenig Truppen seien eingeplant gewesen, sagte er.
Unter den US-Republikanern gilt er als moderat, trägt seine Religion nicht als Schild vor sich her. Als “moderat” zu gelten, heisst aber beileibe nicht, die Grundsätze konservativer Politik zu verleugnen. Es ist eher der politische Versuch, die Wähler der Mitte, nicht mit allzuviel Ideologie zu verunsichern. So weicht der langjährige Senator von Arizona ab und zu vom Konsens der US-Republikaner ab, immer die Wähler der Mitte im Auge behaltend. Dabei bleibt er in seiner persönnlichen Ausstrahlung konsequent konservativ.
Er weiss das die Unabhängigen Wähler, seine ruhige ”Altersweisheit” durchaus politisch attraktiv finden können. Sollte er Präsident werden, sollte niemand grosse Veränderungen in der US-Aussenpolitik
erwarten. Seine Haltung gegenüber dem Iran ist zum Beispiel von der Überzeugung geprägt, dass der Iran ein Feind Amerikas ist und eine latente Bedrohung darstellt. Auch darf man von ihm eine grössere “Härte” gegenüber Russland und China erwarten. Beides Konkurrenten der USA um die globale Vorherrschaft. Seine innenpolitischen Überzeugungen sind geprägt vom konservativem Kredo, was heisst: niedrige Steuern, die Betonung der Selbstverantwortung und der Stolz auf die Nation und dem prinzipiellen Wert der Freiheit. Schien er am Anfang des Wahljahres noch der Aussenseiter zu sein, so ist er jetzt der Favorit.
Sein Wahlkampf zielt klar auf die Mitte, ohne seine konservative Basis aus den Augen zu lassen. John McCain zu unterschätzen wäre ein grosser Fehler.
Popularity: 4% [?]

| 
Stumble it
Digg it
Deli.icio.us
Technorati













