Wir alle wollen das Klima schützen, das ist sicher. Die Pläne von BR Leuenberger beinhalten aber politischen “Sprengstoff”.
Die künftige Energiepolitik der Schweiz beruhe auf vier Säulen, wie der federführende Bundesrat Moritz Leuenberger damals darlegte: auf Energieeffizienz, auf erneuerbaren Energien, auf Grosskraftwerken (Wasserkraft, Kernenergie und Gaskombikraftwerke) und – nicht zuletzt wegen der Notwendigkeit von Strom- und Gasimporten – auf der Energie-Aussenpolitik. Quelle:nzz.ch
Unter anderem ist eine CO2-Abgabe auf Treibstoffe geplant, die diesen bis zu 50 Rappen pro Liter verteuern könnte.
Es ist klar, das alle Menschen etwas für den Klimaschutz tun sollten. Ebenso unbestritten sind die negativen Auswirkungen der modernen Mobilität. Eine künstliche Verteuerung der Benzinpreises trifft aber vor allem die Konsumenten und dort die sozial Schwächeren am härtesten. Ein viel logischerer Weg ist die stärkere Belastung von “umweltschädlichen” Fahrzeugen. Bei einem tendenziell laufend weiter steigenden Spritpreis, eine künstliche Verteuerung zu betreiben ist nicht sinnvoll. Zu viele Menschen, auch Menschen mit sehr knappem Budget, sind auf die Mobilität angewiesen. Sie werden nur bedingt am Benzin sparen und auch nur unter Umständen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Diese Pläne werden sicherlich noch zu reden geben.
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