Christoph Blocher legt den Finger in die Wunde:
Weil die FDP und CVP Angst hätten, die Opposition könnte sie an die Wand drücken, würden diese SVP-Forderungen übernehmen, sagte er laut Redetext an der 20. Albisgüetli-Tagung. Quelle: blick.ch
Es ist etwas wahres an dieser Aussage. Weder CVP, noch FDP wissen richtig wie sie mit der neuen Situation umzugehen haben. Der Sturz Blocher’s war nicht begründet durch ideologische Differenzen, sonder durch politisches Kalkül. So zerbrechen sich die Strategen der “sonstigen, bürgerlichen Kräfte” den Kopf, wie sie sich nun gegenüber der SVP aufzustellen haben.
Die SVP hat ihren Kurs nicht geändert, wohl aber die CVP. Mögen die Parteispitzen dies auch mit der “Unverträglichkeit” von Blocher im politischen System begründen, fehlt doch eklatant eine sachbezogene Erklärung. So ist davon auszugehen, das die realistischste Taktik der CVP/FDP darin besteht, nahe an SVP-Positionen zu politisieren. Zum eigenen Wohl…. .
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