In der Aargauer-Zeitung ist eine interessante Meinung zum Thema Klimaschutz veröffentlicht worden.
“Die Wissenschaft war schon in der Vergangenheit häufig in der Rolle des willfährigen Mitläufers von Ideologien.”Quelle:az
Wohl wahr. Vor allem aber “staatliche” und “klerikale” Ideologien haben historisch gesehen die Wissenschaft in Haft genommen. Das “Umweltschutz-Thema” ist ein Thema von “unten”. Es entstand nicht in Konzernzentralen oder an den Tischen der politisch Mächtigen. Die “Grünen” Bewegungen Europas sind in der “Mitte” der Gesellschaft entstanden.
“Die Klima-Ajatollahs haben Medien und die Politik fest im Würgegriff.”Quelle:az
Wahr ist aber auch, dass die ganze “Umweltproblematik” von wichtigen etablierten Gesellschaftsgruppen verschlafen wurde. So ist das Misstrauen gegen alle Beschwichtigungsversuche gross. Die Erfahrung, das der Umweltschutz nicht vom “freien” Markt durchgesetzt wurde, auch nicht von der “etablierten” Wissenschaft, ist eine Tatsache, die in Erinnerung geblieben ist.
So ist die Glaubwürdigkeit “unabhängiger” Kreise aus Forschung und Politik grösser. Das die Medien diesem Thema ein Forum bieten ist gerechtfertigt und notwendig. Jenseits des wissenschaftlichen Streits um den Klimawandel bleibt die Tatsache, dass wir uns auch heute nicht über zu viel Umwelt-und Klimaschutz beschweren dürfen. Nach wie vor wird die Umwelt weltweit in grossem Stil geschädigt.
Es gibt kein zuviel, aber eventuell ein zu spät.
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