CVP-Präsident Christophe Darbellay geht auf die SVP los. Er will sich am Präsidenten Nicolas Sarkozy ein Beispiel nehmen. Dieser habe Le Pen ins Leere laufen lassen, indem er z.b. die Probleme in der Ausländerpolitik objektiv angepackt habe.
O.k. die CVP hat Probleme ein eigenes Profil zu gewinnen, erst recht jetzt, wo sie ein “unterschwelliges” Bündnis mit der SP eingegangen ist.
Darbellay wünscht sich weiter eine «Union der Mitte» mit der FDP. Der Freisinn müsse sich jetzt entscheiden, ob er mit der SVP in die Opposition gehe oder mit der CVP eine bürgerliche Zusammenarbeit anstrebe.
Eigentlich wil die CVP also so eine Art “SUPER-SVP” sein. Ein wenig diplomatischer, aber genau soooo erfolgreich. Geradlinig ist das nicht, aber was tut man nicht alles, um einen zusätzlichen Bundesrat zu bekommen. Das er Front National (FN) und SVP indirekt auf eine Stufe stellt, ist vielsagend.
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