Wird es nicht war um’s Herz, wenn sich in der Weihnachtszeit hochrangige Politiker in Afghanistan die Klinke in die Hand geben ?
Der australische Premierminister Kevin Rudd, der französische Präsident Nicolas Sarkozy und zu guter letzt der Italiener Romano Prodi.
Der «Krieg gegen Terrorismus und Fanatismus» dürfe nicht verloren werden.Sarkozy
Klingt gut, ist aber schwer zu erreichen. In diesem Land wird nicht nur beherrscht durch Stammestraditionen, sondern auch durch den Mohnanbau. Dieser liefert den Taliban die finanzielle Grundlage für ihren Krieg.
Wie wenig die internationale Präsenz an diesem Mohnanbau rüttelt, zeigt das Dilema deutlich. Selbst eine langfristige Stationierung der Truppen garantiert keine wirkliche Veränderung der afgahnischen Gesellschaft. Die aber wäre notwendig um dem Terror die
Grundlage zu entziehen.
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