Bei den Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Gesellschaft Schweiz-Israel, hat der israelische Botschafter Kritik an der Schweiz geübt.
Missfallen erregt hat, dass sich das EDA mit der Iran-Problematik befasst hat. Hier sieht der Botschafter einen Konflikt mit der schweizerischen Neutralität. Ebenso wurde kritisiert, dass die Schweiz sowohl mit der Hamas, als auch mit der Hizbullah, Kontakt hat oder hatte. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey wies die Kritik mit dem Hinweis, die Schweiz sei  Depositärstaat der Genfer Konventionen, zurück.
Trotzdem darf gefragt werden, trotz aller Ungerechtigkeiten und einseitiger Machtpolitik Israel’s, ob es wirklich zweckdienlich ist, mit Organisationen zu sprechen, die sich nicht scheuen Kindern Sprengstoffgürtel um zu schnallen. Hamas und Hizbullah, deren Hingabe zu dogmatischen Positionen und der Anwendung von Gewalt, sind Terror-Organisationen.
Das Israel ähnlich hart und zum Teil ungerecht und kompromisslos vorgeht, kann man letztendlich nicht gegen einander aufwiegen.
Menschverachtende Gewalt und Ungerechtigkeit ist falsch, von welcher Seite sie auch kommt. Die Schweiz hat am meisten Einfluss und die Möglichkeit positiv zu wirken, wenn sie nicht Partei bezieht. Die Schweiz ist neutral.
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