Sarkozy, noch bevor er die Wahlen in Frankreich gewonnen hatte, war nie verlegen um markige Sprüche, in Richtung der Bewohner, von vorallem ärmlichen Pariser Vororten.
“Gesindel” hatte er sie genannt und es war kein Wunder, dass er bei den Wahlen in diesen Gemeinden nicht der Sieger war. Die hohe Anzahl an Ausländern und “Secondos” geht einher mit einer sozialen Realität, die trotz Versprechen der politischen Parteien, noch keine spürbaren Veränderungen erfahren hat. Der Tod von zwei Jugendlichen war wieder einmal der Funke, der angestauter Agressivität und Frustation, ein gewalttätige Ventil geschaffen hat, sich zu artikulieren. Dies ist durch nichts zu rechtfertigen, aber es dürfte wenig helfen, wenn Sarkozy nach Ruhe ruft, war er es doch selbst der aus Wahlkampfgründen Öl ins Feuer gegossen hatte. Das ist noch nicht vergessen.
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