Unzweifelhaft haben die USA ein grosses Interesse an einem stabilen Russland. Ebenso offensichtlich ist die wachsende, breits grosse wirtschaftliche Bedeutung ihrer bilateralen Beziehungen.
Die Politik aber die Putin verfolgt, sowohl was die demokratische Entwicklung seines Landes angeht, als auch in Russlands Verhältnis zu seinen direkten Nachbarn, gibt Anlass zur Sorge.
Die Administration Bush unterlässt es konsequent, die demokratischen Deffizite nachhaltig zu thematisieren, und unterstützt nur oberflächlich demokratische Basisbewegungen.
Es scheint, als wären den USA eine eingeschränkt freie Marktwirtschaft in Russland, Beweis genug, für die Anstrengungen Putin’s zu Gunsten der Demokratie.
Die USA scheinen dabei zu übersehen, dass die machtpolitische Situation in Russland, eine Rückkehr zu einer Diktatur jederzeit erlaubt. Es kann mittelfristig ein schwerwiegender
Fehler sein, sich auf Grund der wirtschaftlichen Fortschritte, mit einem Mann zu arrangieren, dessen demokratische Gesinnung wohl mehr im Opportunismus, denn in der persönnlichen Überzeugung wurzelt. Dies wäre tatsächlich eine gefährliche Allianz.
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