Viel wurde schon über die Vorwahlen der amerikanischen Demokraten geschrieben. Hillary Clinton, Barack Obama, die Favoriten sind langsam aber sicher auch in Europa bekannt. Hillary Clinton, die immer ein wenig distanziert wirkt, führt in allen Umfragen. Doch in den letzten Tagen wirkte Sie zum Teil unsicher und machte in einer TV - Debatte einen eher schlechten Eindruck. Obama, wie andere Demokraten vor ihm, versucht sich ein “like Kennedy - Image” zu erhalten. Die aktuelle Weltlage aber ist zu gefährlich um Experimente zu machen oder eine “unbedarfte, vielleicht naive” Politik. Die Themen Iran, Irak, Afghanistan und Klimaschutz sind einige, willkürlich gewählte Problemfelder, um die sich die USA kümmern müssen. Obama gibt auf wichtige Fragen keine oder sehr vage Antworten. Er wird, sollte er ins Amt kommen und sollten alle diplomatischen Versuche scheitern, selbstverständlich den Iran auch mit Waffengewalt, am Besitz von Atomwaffen hindern. Diese Tatsache möchte er, angesichts der verständlichen Kriegsmüdigkeit der US-Wähler, aber nicht in den Vordergrund stellen. Hier ist Hillary ehrlicher. Sie hat, selbstverständlich auch auf Grund ihrer politischen Erfahrung, das notwendige Rüstzeug die USA auf einen pragmatischen, neuen Kurs zu bringen. Erfahrung die wichtig ist, wenn man die Weltmacht Nr.1 führen muss. Erfahrung die Obama fehlt.
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