Natürlich steht die SPD unter Druck. Von Links machen Oskar Lafontaine und die gewandelten Kommunisten Druck, von Rechts werden sozial-liberale Positionen besetzt.
Gerhard Schröder hat versucht, und das gereicht ihm zur Ehre, der SPD Mut zu machen, was nicht einfach ist. Jenseits aller Inszenierung, und die war an diesem Parteitag wirklich gut, bleibt bei den Anhängern der SPD eine tiefe Verunsicherung. Die Politik von Schröder war ein Traditionsbruch. Diesen werden die Menschen nicht vergessen. Es wäre besser gewesen, die an sich richtigen Erkenntnise der Agenda 2010, weiter zu entwickeln. Dies wird ja behauptet, aber die Wähler werden spüren, dass dies nicht durch tiefere Erkenntnis oder Überzeugung geschieht, sonder aus Angst vor einem weiteren Absturz. Vor allem dann, wenn die Programmatik zurückkehrt
zu alten Dogmen.
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