Edmund Stoiber verlässt die politische Bühne. Natürlich konnte er Franz Josef Strauss nicht ersetzten. Aber als CSU Chef, auf seine ganz eigene Art, gab er der Partei Profil und Charakter. Selbst als Nichtkonservativer, ist man genötig, ihm ein gewisses Mass an Respekt zu zollen. Dass die gegenwärtige Öffentlichkeit dies nicht tut, ist schade aber verständlich. Ihm ergeht es nicht anderst als Gerhard Schröder. Es muss Zeit vergehen, bevor es möglich ist, solche Persönnlichkeiten unvoreingenommen in einen politischen Gesamtkontext zu stellen.
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