Es ist schon bemerkenswert, wenn ein ehemals in wirtschaftlich Belangen mächtiger Mann, wie Alan Greenspan, den Irakkrieg als einen Krieg ums Erdöl, betrachtet.
Selbstverständlich wird ihm wiedersprochen. Die Bush Administration hat auch gar keine andere Wahl, als die hauchdünne moralische Begründung für Ihren Krieg aufrecht zu erhalten.
Schon bevor der Irakkrieg begann, musste vielen Experten klar gewesen sein, dass es keine einfache Demokratisierung eines islamischen Landes geben kann. Zu offensichtlich ist die Stärke religiöser und ethnischer Traditionen. Sadam hat diese auf brutale Weise unterdrückt und nur so den Anschein von Ruhe und Stabilität geschaffen. Das Problem Sadam mag gelöst sein, doch hat man sich im Austausch dafür viele neue geschaffen. Der Blutzoll, denn das einfache Volk unter Sadam zu leisten hatte, scheint auf jedenfall bis jetzt auch im “demokratischen Irak” nicht kleiner geworden zu sein. Und ein Ende des Bürgerkriegs ist nicht abzusehn…. .
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