Die Sicherheitsbehörden konnten einen Terroranschlag verhindern. Die jetzigen Mittel der Fahndung, inklusive der internationalen Zusammenarbeit haben diesen Erfolg möglich gemacht.
Gleichwohl wäre es fahrlässig sich in Sicherheit zu wiegen. Die grauenhaften Ereignisse von Madrid haben gezeigt, dass Europa keine Insel im Meer der religiös motivierten Gewalt ist.
Die diskutierten neuen Massnahmen im Kampf gegen den Terror müssen gut bedacht werden.
Insbesondere weil sie die Freiheitsrechte der Bürger berühren und es letztendlich keinen perfekten Schutz gegen gewaltbereite Extremisten gibt.
Festzustellen bleibt, dass die westliche Welt nach wie vor die Folgen von religiös motiviertem Extremismus bekämpft, aber wenig Energie darin entwickelt den Ursachen auf den Grund zu gehen. Wer westliche Werte predigt, muss sie auch in den Beziehungen zu religiöse Despotenregiemen hochhalten. Wird das nicht getan, verliert man die Glauwürdigkeit.
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