Die EU ist vorallem ein grosses Wirtschaftsgebilde und damit eigentlich automatisch ein Machfaktor. Alle Versuche die europäische Integration voranzutreiben sind umstritten, da die nationalen Interessen sehr unterschiedlich sind. Polen hat sich mit seiner Konfliktbereitschaft in den Fokus der Aufmerksamkeit begeben, seinen Einfluss auf Europa bewiesen. Trotz seiner Wirtschaftsstärke bleibt Europa politisch klein und ohne allzugrossem Einfluss. Doch die “Europäer” wollen diese Situation nicht wesentlich ändern, weder die Politiker, noch die Bürger. Der schon geraume Zeit zu beobachtende Trend, zur nationalen, mehr oder weniger (links) konservativen, Politikprägung der EU-Staaten, bleibt ungebrochen. England, Deutschland und die anderen grossen Mitglieder bleiben gross.Die Europäische Union hingegen hat sich noch gar nicht darauf geeinigt, auch ein politische Macht zu sein. Dies wird langfristig die Position der Europäer, auch der grossen europäischen Staaten, schwächen.
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