auf Yoda’s Blog habe ich einen interessanten Text zur Deutschen Politik gefunden.
Wichtig scheint mir zu ergänzen, dass nicht prinzipiell die Strukturen eines politischen Systems entscheidend sind, sondern die Menschen die es mit Leben erfüllen. Das berühmte Allgemeinwohl steht unter objektivem Druck von Gruppen und Einzelinteressen. Die Bereitschaft in politischen Fragen zu Gunsten
der Allgemeinheit auf eigene, durchsetzbare Vorteile zu verzichten, ist gering. Politische Meinungen sollten aber nicht nur ausschliesslich durch Sachzwänge gebildet werden. Die sogenannte Wertediskussion darf keine leere Worthülse sein. Grundwerte sollten es ermöglichen Entscheidungen zu überprüffen, sie in einem grösseren Kontext zu sehen. Traditionell sollten Werte durch die Gemeinschaft vermittelt werden. Familie, Vereine, Parteien, Kirche(n) wären hier die “alten Wertefabriken”.
Politische, staatliche Strukturen organisieren Politik, organisieren Macht, sie organisieren keinen Sinn für das Allgemeinwohl, keine Achtung für die Schwächeren und die Minderheiten. Ein Politiker der eine unbequeme Wahrheit predigt und vielleicht keine Wohltaten versprechen kann, wird es sehr schwer haben. Immer nach dem Motto: Erzähl mir die Wahrheit, aber sie muss schön sein ! Jedes politische System wird letztendlich kollabieren, wenn in ihm nicht genügend Menschen für das Wohl aller arbeiten. Das Individium muss wiederum aktzeptieren, dass ab und zu auch Entscheidungen gegen die eigenen subjektiven Interessen getroffen werden. Wenn solche Entscheidungen gut für die Allgemeinheit sind, sollte er dass bei seiner Beurteilung des verantwortlichen politischen Organs oder der Person berücksichtigen. Naiv, ich weiss.
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