Es war vorauszusehen, dass die ungleichen Brüder Hamas und Fatah es nicht allzu lange in einem “gemeinsamen Haus” aushalten würden.
Erste Anzeichen waren die schwierige Regierungsbildung und der doch unterschiedliche Grad an “Radikalität” der beider Gruppierungen. Wie immer leidet die Zivilbevölkerung unter dieser desolaten Situation, ist Gewalt und Not ausgeliefert. Die Gross- und Regionalmächte agieren hilflos und haben zum Teil gar kein Interesse an einer Stabilisierung der Lage. Anderst ist der stetige Zufluss an Waffen und die anhaltende wirtschaftliche Isolierung nicht zu verstehen.
Die USA wiederum beweisen durch Untätigkeit und durch eine fehlende schlüssige Strategie, eine gefährliche Hilflosigkeit. Wie im Irak scheinen die USA im nahen Osten mehr von den Entwicklungen getrieben, erscheinen als eine
reagierende, statt führende Grossmacht. Das macht nicht unbedingt Mut für nähere Zukunft.
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